Affiliate-Seiten erstellen – Anleitung und Tipps

Howto: Affiliate-Seiten erstellen

Viele Kunden fragen mich immer wieder, wie man eine Nischen bzw. Affiliate Seite erstellt. Deshalb hier ein kurzer Beitrag wie man ein Affiliate-Projekt konzipieren kann!

Dieser Beitrag sollte eigentlich noch weitaus umfassender werden, aber mir fehlt leider aktuell aufgrund familiäre Ereignisse einfach die Zeit. Dieser Artikel soll die Grundlagen bilden und richtet sich explizit an Beginner auf diesem Gebiet, so mancher Tipp ist hier aber auch versteckt. Selbstverständlich werde ich nicht alle Geheimnisse preisgeben, diese Infos sind zahlenden Kunden vorbehalten 😉

1. Domain

Es sollte eine Keyword-Domain registriert werden! Meine Wahl der Reihenfolge der Domainendung ist folgende: .de, .eu, .info, .com, .net, .org. Da mag jeder seine Präferenzen haben, klar ist die deutsche Domainendung sollte immer an Position eins stehen.

Warum ist die TLD .eu auf Platz zwei bei mir?

Nun, .eu ist der europäische Joker! Damit kann man, wenn die jeweilige Domainendung seines Ursprunglandes schon vergeben ist, ebenso gut ranken.
Tipp: Mittels GoogleWebmasterTools als geografisches Ziel für jene .eu Domain das Zielland einstellen (nennt sich dort Geolokales Ziel). Zusätzlich erleichtert das Meta-Tag “content-language” das Indexieren und Einordnen für Google.

Die Klassiker .com, .net und .org belegen bei mir die hinteren Plätze – situativ ist es manchmal passender .com und .net zu tauschen. Persönlich halte ich von .org Domains im Affiliate-Bereich wenig, da oft kein Zusammenhang gegeben ist. Außer du hast wirklich eine Organisation. Ab und an könnt ihr auch mal einen Blick auf die Expired Domains werfen. Vor allem am Wochenende (Sonntags früh) stehen die Chancen gut, hier einige Perlen zu finden.

In der Reihenfolge folgt danach .info, weil es logisch ist, das eine Affiliate-Seite auch Information bietet. Gerüchte die besagen, das .info Domains nur schwer ranken, kann ich nicht bestätigen.

2. Keyword-Recherche

Dieser Schritt ergibt sich eigentlich parallel mit dem Vorherigem. Festzuhalten ist, wenn ihr Produkt-Affiliate seid, dann denkt wie euer potenzieller Kunde. So wird also häufig nach Longtails mit “Test”, “Vergleich” oder “Anbieter” gesucht. Häufig wird auch nach der Lösung für ein Problem gesucht! Natürlich ideal wenn ihr darauf die Antwort habt! Zusammengefasst: Macht die Keyword-Hausaufgaben und fokussiert euch auf wenige dafür passende Suchbegriffe. Übrigends, zu den Keywords gehören logischerweise immer die Produktnamen in Verbindung mit Longtails.

3. Webseite

Man braucht eigentlich kein CMS aufsetzen für eine Affiliate bzw. Nischen-Seite! Es gibt genügend kostenlose HTML5/CSS3-Templates die man einfach kopiert, richtig benennt und mit Inhalt befüllt. HTML5 Webseiten könnt ihr auch, bei gegebenen Kenntnissen, relativ bequem anpassen. Und HTML5 in Kombination mit semantischer Microdata wird zunehmend an Bedeutung gewinnen. Oder wusstet ihr schon das schema.org von Google, Bing, Yahoo und Yandex unterstützt wird. Da sollte gleich mal der Rankingfaktor 2018 Alarm angehen :D

Inhalte

Mein Bauplan ist folgender. Eine Affiliate-Seite hat eine Startseite sowie mindestens 3 Unterseiten. Die Unterseiten sind komplett werbefrei und auf jeder mindestens 500 Wörter Text. Dieser Text fokussiert dabei ein Keyword inc. KeywordPhrasen und ist sehr ansprechend geschrieben, dabei enthält dieser absolut mehrwertigen Nutzen für den Leser. Mehrwert erschafft man u.a. auch indem man typische Fehler und auch negative Punkte nennt – und natürlich wie man die Fehler behebt bzw. vorbeugt.

Ansprechend geschrieben schließt ebenfalls ansprechend zu lesen ein, d.h. die Lesbarkeit ist durch sorgfältige Textauszeichnung zu unterstützen (Absätze, Überschriften, Zitate, Fettdruck und Kursiv), die Zeilenlänge ist optimal und als Schriftart wähle ich immer häufiger eine Serifen-Schrift für das Web. Sehr gute Erfahrung habe ich außerdem mit Lexikon oder Howto unterseiten gemacht, wie auf https://sonnenteleskop.de/lexikon zu sehen. Dieser Bieten den Lesern einen absoluten Mehrwert und entsprechend wird es von den Suchmaschinen früher oder später auch belohnt. Ich sehe z.b. bei eigenen Projekten und auch vielen Kundenseiten, dass der Wiki oder Lexikon-Bereich oftmals sogar die Einstiegsstelle für neue Nutzer ist.

 

4. Vorbereitung zur Indexierung

Bevor ihr Inhalte auf eure Website stellt, solltet ihr sicherstellen das die Suchmaschinen-Crawler eure Site nicht frühzeitig indexieren. Meistens ist das nicht schlimm, aber ich möchte eine saubere Basis haben und erst danach manuell erlauben, dass jetzt der Zeitpunkt zur Indexierung gekommen ist. Dazu kann man in WordPress die Einstellung “Indizierung für Suchmaschinen verbieten” aktivieren, alternativ könnt ihr eine entsprechende robots.txt anlegen oder das Meta-Tag “noindex” verwenden.

Wenn ihr jetzt eh schon in den WordPress Einstellungen seid, könnt ihr gleich die sprechende Permalink-Struktur aktivieren:

Beispiel-URL = https://kingseo.de/affiliate-seiten-erstellen-anleitung-und-tipps

Zum Thema Sitemap: Für kleine Webseiten braucht Google keine Sitemap mehr, aber weil ich SEO-Usability als Rankingfaktor für 2018 einordne und es noch andere Crawler gibt wird kurz eine erstellt. Entweder über ein entsprechendes WordPress-Plugin, von Hand oder über einen XML-Sitemap Generator (Google)

Wenn möglich sollte euer Theme den WordPress-Datumsstempel für den Artikel oder eine Single-Page mittels Javascript ausgeben lassen. Im Theme ist das aber zu 99% der Fälle mit PHP umgesetzt, was dazu führt, dass ihr später in den Suchergebnissen ein Datum vor eurem Snippet habt und somit fehlen der Description wertvolle Zeichen.

Nachlesen könnt ihr auf SEO-Trainee wie das genau zustande kommt und dort findet sich auch eine Lösung.

Freue mich über eure Kommentare. Im nächsten Teil werde ich dann die Schwerpunkte auf die Onpage/Onsite Optimierung legen und wieder ein paar kleine Insider-Tipps verraten.

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