Wie man effektiven Content für Artikel Marketing schreibt

Content is King - Seo Web-Optimierung von texten

Artikel Marketing – wie man es richtig macht

Content für Artikel Marketing zu schreiben ist recht einfach und unterscheidet sich nur recht wenig vom Schreiben von anderem Content (eigene Artikel, Blogposts, etc.), der sonst so für’s Internet geschrieben wird.

Für einen Autor mag es recht stressig sein seinen ersten Artikel für’s Artikel Marketing zu schreiben. Aber glücklicherweise ist es gar nicht so schwer, wenn man erst mal herausgefunden hat, wie es geht.

Falls Du noch nichts von Artikel Marketing gehört hast und nicht genau weißt wofür es gut sein soll, nun, lies weiter :)

Artikel Marketing ist wahrscheinlich eine der besten Methoden um Backlinks zu bekommen. Internet Marketer und SEO-Experten erhalten oft Backlinks von allen möglichen Quellen, aber Backlinks von Artikeln, HubPages Hubs, Squidoo Lenses usw., haben i.d.R. ein nicht unerhebliches Gewicht in der Mischung.

Artikel Spezifikationen und Anforderungen

Ein wichtiger Faktor für die Planung ist zu wissen wo die Artikel veröffentlicht  werden sollen. Da man ja sehr wahrscheinlich versuchen wird, die Artikel möglichst breit im Internet zu streuen, sollte man sich genau informieren welchen Content die verschiedenen Artikel-Verzeichnisse und ähnliche Plattformen überhaupt akzeptieren.

Worauf man unbedingt achten sollte:

  • Artikellänge
    Man sollte wissen wie lang ein Artikel sein muss bevor man überhaupt mit dem Schreiben beginnt. Denn Sätze künstlich in die Länge ziehen und wiederholen – wenn auch mit anderen Worten – von bereits Gesagtem ist keine gute Idee.
  • Art des Artikels
    Wenn die Veröffentlichungs-Plattform sowas wie eHow ist, sollte man auch einen “Gewusst wie” Artikel schreiben.

Ausserdem sollte der Artikel immer inhaltlich zum Ziel des Backlinks passen. Wenn man eine Website über antike Puppen hat, wird es der Website wenig nützen, wenn man einen Artikel darüber schreibt, wie man Spargel in der Eifel anbaut und erntet. Google wertet Backlinks stärker wenn der Artikel inhaltlich zum verlinkten Content passt.

Keywords machen es interessant – oder auch nicht

Eine der größten Schwierigkeiten der Artikel Autoren gegenüberstehen ist es ein Artikelthema zu finden, das die Leser interessiert und zu ihrer Liste von “Pflicht”-Keywords passt. Keywords können einem echt ganz schön den Schreibstil verhunzen! Insbesondere wenn man Artikel im Auftrag schreiben soll ist es manchmal ganz schön hart Worte die so eigentlich keinen Sinn ergeben in einem Satz unterzubringen.

Hier sind ein paar nette “Hausaufgaben” für den geneigten Leser:

  • Setze “Nashi Birne Herkunft” in einen Satz. Nein, “die Herkunft der Nashi Birne” ist  nicht erlaubt. Sondern wirklich “Nashi Birne Herkunft” genau so als “Phrase”.
  • Stell Dir vor Du bist ein Autor und hast einen Kunden, der Büromöbel in Frankfurt vertreibt. Dein Keyword ist “Büromöbel Frankfurt”. Und Du darfst keinen Artikel schreiben, der verschiedene Büromöbel Händler vergleicht und Du darfst nicht über die Firma Deines Kunden schreiben, weil es ja keine Pressemitteilung ist.
  • So und nun nimm die obigen Artikel und mach es richtig interessant. Mach ihn zu einem Artikel, den jemand wirklich gerne lesen will. (Viel Glück damit!)

Das sind richtig schwierige Hausaufgaben! Überhaupt um Keywords herum zu schreiben ist echt harte Arbeit.
Glücklicherweise kann man damit davonkommen das Keyword als exakte Phrase als Anchor-Text für den Backlink zu verwenden, wenn der Artikel ansonsten (sehr) gut geschrieben ist. Google kann die Kernaussage des Artikels inzwischen auch gut aufgrund anderer verwandter Worte erfassen, so dass man die Keywords nicht mehr in den Artikel stopfen (keyword stuffing) muß.
Wenn man sich noch des keyword-stuffing bedient, wird niemand den Artikel lesen oder gar verlinken wollen.

Was ist Linkbaiting und Warum man es tun sollte

Bevor man nun loslegt und losschreibt ist es wirklich wichtig mehr über die Zielgruppe zu wissen, so dass man den Artikel zu einer echten Perle herausarbeiten kann. Selbst wenn man eigentlich ja nur die Suchmaschinen als Zielgruppe haben sollte, so sollte man trotzdem versuchen den Artikel für beide Gruppen attraktiv zu schreiben: Für Suchmaschinen-Robots und echte Menschen. Deshalb ist es eigentlich immer eine gute Idee Inhalte zu produzieren, die man “Linkbait” nennen kann.

Das Wort “Linkbait” klingt ganz schön unheimlich. Es mag für den einen oder anderen fast wie ein böse blackhat SEO Technik klingen, aber tatsächlich ist es das genaue Gegenteil (a.d.Ü. natürlich gibt es auch sehr schmutzige “Linkbait” Techniken, aber diese sind hier nicht gemeint). Linkbaiting ist so whitehat dass es schon fast wie die Chlorbleiche von whitehat SEO ist. Diese Technik ist nicht nur absolut unglaublich gut für die beworbene Website sondern davon leben auch die Content-publisher wie z.B. Squidoo und HubPages.

Was ist Linkbait? Nun, es ist hervorragender Content (irgendwie). Während es natürlich viel einfacher ist schnell irgendwas irgenwie zusammen zu schmeissen und zu veröffentlichen, so ist es doch sehr viel wahrscheinlicher mit einem gut geschriebenen Artikel, den die Leser lieben werden, Erfolg zu haben. Wenn man einen Artikel schreibt, der voller großartiger Informationen ist, interessante Fakten zusammenstellt und optisch ansprechend ist, usw. so ist die Wahrscheinlichkeit verlinkt zu werden ziemlich gut. Das natürlich gibt auch dem Backlink zu der eigentlichen Website mehr Kraft (Linkjuice). Derartige gut geschriebene Artikel, die Backlinks natürlich anziehen nennt man Linkbait.

Es ist für die Autorin (A.d.Ü.) erstaunlich, dass Linkbaiting so einen unheimlichen Ruf hat. Vielleicht deshalb, weil es sich auf eine Art “Käufer-Psychologie” zu nutze macht, in dem man die Leser zu einer Handlung beeinflußt (Backlink setzen). Vielleicht ist es ja wirklich irgendwie hinterhältig etwas Großartiges zu schreiben, so dass Leute darauf verlinken. Aber ist es nicht eh so, dass das genau Marketing insgesamt doch eigentlich ausmacht? Ist man weniger “hinterhältig” wenn man stinklangweilige Artikel schreibt, die niemand lesen will? Ich weiss ja nicht wie’s dem Leser geht, aber ich lese gerne interessante Sachen… selbst wenn Sie einzig dafür geschrieben wurden mich zu interessieren.

7 Faszinierende Beispiele für Linkbaits

 

Was man tun sollteBeispielWarum man es tun sollte
Ungerade Zahlen in Listen verwenden9 heisse Kuss-technikenMarketing Studien haben bewiesen, dass ungerade Zahlen besser als gerade Zahlen funktionieren
Schreiben wie die “Community”Schreibe einen Hub auf die selbe weise wie andere erfolgreiche Hubs auf HubPages geschrieben sindDie Leute, die sich eh schon dort tummeln mögen diese Art zu schreiben und werden so auch eher den Artikel ebenfalls populär machen…
HumorEine lustige Geschichte oder einen Witz erzählenLustige Sachen wie Witze und lustige Geschichten werden gerne mit andern geteilt
Einzigartiger ContentRiesenpandas verklagen Google nach Algo-UpdateGerade die, die gerne (neuen/einzigartigen) Content “sharen” dürstet es nach eben diesem.
Sag etwas unpopuläresHey, Leser, Du stinkstLeute kommentieren dies häufig und teilen gerne mit wie sie sich fühlen. Vielleicht verlinken sie auch den Artikel und schreiben darüber wie sehr sie dieser Auffassung widersprechen. Man muss aber auch mit harscher Kritik umgehen können (nicht unbedingt für Businesses geeignet)
Seltsame/Seltene TippsUm Kartoffeln vom Spriessen abzuhalten, tu einen Apfel mit in den SackSolche “Tipps&Tricks” läßt die Leute oft glauben sie hätten ein super Geheimtip gefunden
Eine coole TabelleDas hier ist doch ne coole Tabelle, oder? ;)Tabellen und/oder Grafiken beinhalten oft wichtige Informationen, die den gesamten Artikel aufwerten und ihn auch oft gut recherchiert erscheinen lassen.

 

Brainstorming: Themen finden

Der Artikel muss einfach zumindest etwas mit dem Thema der zu verlinkenden Website zu tun haben. Es muss doch möglich sein einen Weg zu finden um das Thema der Website interessant ‘rüber zu bringen.

Wenn man ein Marketer ist, sind die Chancen nicht schlecht, dass das Thema über das man schreiben soll für einen selbst stinklangweilig ist. Man sollte dann versuchen erstmal selbst irgendwie einen Weg zu finden, das Thema für einen selbst interessant zu machen. Finde ein paar Themen und Artikeltiteln die für eine selbst attraktiv sind. Man muss versuchen sich in die Personen, die
an dem Thema interessiert sind, hinein zu versetzen. Was würden die gerne lesen?

Fast alles kann interessant geschrieben werden (ausser Büromöbeln). Die Menschen lieben “How-To” Artikel, Listen usw.. Also sollte man versuchen Informationen auf diese weise zu präsentieren.
Wenn man also eine Web-Design-Website bewerben will, so würde wohl ein Artikel “Wie man ein hippes Logo entwickelt” gut funktionieren.

Oder für eine Website die Briefpapier und Grußkarten vertreibt wäre wohl “Wie man Konfetti aus ungebrauchten Hochzeitseinladungskarten macht” ein prima Beispiel: Lustig und einzigartig – Ein
Thema mit dem man die Leser prima unterhält und trotzdem nah beim eigentlichen Produkt der Website bleibt.

Nachdem man nun Thema und Titel gefunden hat, sollte man darauf achten, dass man alle Informationen interessant verpackt, so dass die Leserschaft gefesselt bleibt. Man kann dabei die ganze Palette des Linkbaitings ausspielen, solange man sich nicht zu weit vom ursprünglichen Thema entfernt und man echte Informationen anbietet. Nicht einfach nur irgendetwas schreiben, damit man einen Backlink erhält – niemand mag getürkte Pseudo-informationen…

Obwohl es durchaus viel Spaß machen kann einen Artikel zu schreiben, so ist es doch auch richtig Arbeit. Man sollte reichlich Pausen machen und immer wieder das bisher Geschriebene durchlesen um sicher zu stellen, dass man seine Ideen und Informationen auf eine interessante aber auch korrekte Weise darstellt.

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